SPASS & ERFOLG IM TUN ALS TEAM
"Wer etwas verändern möchte findet Wege,
wer nichts verändern möchte findet Gründe!" Gerne helfe ich Ihnen dabei, Ihren Weg als Mensch-Hund-TEAM zu finden.

Mein Buch, Lesungen, Leseproben

Mein Buch mit dem Titel "und immer wieder Hunde"

- erschienen überall im Buchhandel und bei Internet-Anbietern wie Amazon -

Verlag Books on Demand, Norderstedt, ISBN-Nr.: 3-8334-4523-8
Preis: 17,90 Euro (per direktem Postversand durch die Autorin zzgl. 1,45 Euro)

Gedichte über den Hund in unserer heutigen Gesellschaft

Zusendung per Post erfolgt nach Vorausüberweisung auf u.a. Bankverbindung:
Raiffeisenbank Stegaurach, Konto 119 865, BLZ 770 651 41

Bitte vergessen Sie nicht, Ihre komplette und deutlich geschriebene Adresse auf dem Überweisungsbeleg anzugeben!!!

Buchbestellung per e-Mail: info@hundeausbildung-boeker.de

In Bamberg erhältlich in DINA's LADEN, Rosengasse 2, überall im Buchhandel oder im Internet bei Amazon.de

Für alle Hundefreunde und Tierschützer

Autorenlesung

Auf Wunsch und nach Vereinbarung biete ich interessierten Personengruppen eine "bunte Lesereise" durch aktuelle Poesie (an Ihrem Veranstaltungsort, entfernungstechnisch nach Absprache) - für alle Menschen, deren Herz für Hunde schlägt.

"Hommage"
an den ältesten vierbeinigen Freund des Menschen

Der Hund in unserer heutigen Gesellschaft aufgezeigt in moderner Lyrik

Die Autorin Carmen Böker versteht es durch inhaltlich nuancenreiche Texte in ihrem Buch die Mannigfaltigkeit und den Reichtum auszubreiten, welche die einzigartige "Symbiose" zwischen dem Menschen und unserem ältesten vierbeinigen Begleiter "canis familiaris" (Haushund) beinhaltet.

Untermalt sind diese Zeilen durch eindrucksvolle Fotographien, welche die jeweiligen Gefühle, Stimmungen und Empfindungen beschreiben. Dieser Gedichtband besteht aus einzelnen, phantasievollen, unvergesslichen Begegnungen und ist eine "Hommage" an einen besonderen Begleiter des Menschen.

Dem Leser erschließen sich die Inhalte bei näherer Betrachtung als "Potpourri" hintergründiger Szenerien aus: Tatsächlich Erlebtem im Tierschutz, der Hundeausbildung/-sport und dem zwischenmenschlichem Miteinander, sowie einzelner Momente voller Frische, Amüsements, Melancholie und Heiterkeit. Unverblümt, offen und provokant spiegelt sich aber auch die dunkle Kehrseite in vielen Bereichen wieder, denn jede Wahrheit braucht einen, der sie "sagt".

Das Buch gleicht dem "wilden Spiel" eines Hunderudels: beginnend mit dem auffordernden, viel sagenden Blick durch Hundeaugen, vielen Akteuren frei und losgelöst aus der Seele gesprochen, um sich bei gemeinsamen Aktionen vielleicht wieder zu finden - oder in diesem "Spiel" die ernste Seite kennen zu lernen.

Es ist alles andere als leichte Kost; die Zeilen berühren, erfreuen, hinterfragen, klagen an und machen nachdenklich. Jedes Gedicht "erzählt" von einer Hundepersönlichkeit, einer Bedeutung, einem Schicksal .. . - und es "sagt" viel über die Menschen im Zusammenspiel unserer heutigen Gesellschaft.

Dieser facettenreiche und bebilderte Gedichtband bietet allen Menschen, deren Herz für Hunde schlägt, eine reizvolle Lesereise durch aktuelle Poesie.

Hier einige "Leseproben" (ohne die jeweiligen Fotos, die das "Spiegelbild" der jeweiligen Inhalte aufzeigen)

Hundebazillen?

Auf der Schaumkrone meines Bieres fand ich ein Hundehaar,
ohhh ... und auf der Couch liegen auch noch ein paar!
Unsere edle Glasvitrine ist mit Dreckspritzern verziert,
eine Hundenase neugierig über die Fensterscheibe schmiert.

Während ich meine Mahlzeit verzehre,
dabei mich deines bittenden Blickes erwehre,
läuft dir der Sabber an den Lefzen entlang,
die Tropfen auf Marmor geben rhythmischen Klang.

Langsam, doch stetig vor mir eine Pfütze entsteht,
dein schmachtender Blick nicht schwindet oder geht.
Mir wird es warm ums Herz, wenn unsere Blicke sich treffen,
alle Bazillen, Dreck und Haare sind komplett vergessen.

Weil du ein unbezahlbarer Freund mir bist,
der zu keiner Stunde seines Lebens mich jemals vergisst,
sehen wir großzügig über Haare und Schmutz hinweg,
denn "wir" haben die richtige Einstellung zum Dreck.

Toleranz

Wenn du mich am Morgen begrüßt,
galoppierend mit fünfzig Kilo ins Schlafzimmer düst,
deine Vorderpfoten mich ins Kissen pressen,
dann hast du all deine Erziehung vergessen.

Natürlich sollte ich konsequent im Umgang mit dir sein,
das schärfte unser Hundetrainer mir ein.
Rangordnung und Erziehung sollte man zuerst angehen,
aber wer kann deinem Charme schon widerstehen.

Wenn du mit unschuldigem Blick vor dem Bette sitzt,
der Schalk in deinen Augen blitzt,
dann kann ich einfach nicht so herzlos sein,
sag "hopp" und schon springst du ins Bett hinein.

Beim Frühstück verdirbst du mir fast den Appetit,
du verfolgst jede Mundbewegung, jeden einzelnen Kauschritt.
Schaust ungläubig bei jedem Bissen mir zu,
für mein besseres Gewissen, den letzten Happen kriegst du.

Beim Gehorsam du am liebsten auf Durchzug stellst,
den Störenfried "Postboten" am liebsten verbellst,
bei Regen nicht nach draußen magst,
spätestens da fällt mir auf, dass du an meinen Nerven nagst.

Wenn ich genau über dich nachdenke,
all mein Wissen Richtung "Erziehung eines Hundes" lenke,
dann stelle ich fest, dass du Meister des Manipulierens bist,
und man manchmal ein recht "ergebener Hundebesitzer" ist.

Aber "Prioritäten" im Zusammenleben mit seinem Hund
setzt jeder Hundemensch nach eigenem Ermessen.
Hunde sind einfach "menschlich",
es sind Lebewesen mit Stärken und Schwächen,
das sollte man niemals ganz vergessen.

Und wenn wir ganz ehrlich zu uns sind,
und der Mensch zuerst beim Menschen beginnt:
Dann sind wir doch alle irgendwann ein bisschen inkonsequent,
und deshalb glaube ich, dass man das:
eine "tolerante" Mensch-Hund-Beziehung nennt!

Der tut nix, der will nur spielen

Jeder ist ihm schon einmal begegnet,
dem Hundemenschen "Schlendrian",
ignorant, mit Ausreden stets gesegnet.
Der Hund von diesem Menschen,
frei, ohne Leine, kennt keine Grenzen.

Warum, wieso auch? Der "tut doch nix"
und schon springt er hoch,
am Spaziergänger in Sonntagskleidung -
verdreckt, aber freundlich und fix.

Plötzlich kommt ein Jogger angerannt,
der leinenlose Vierbeiner steht schon da,
in Erwartung auf sein nächstes Opfer,
freudig erregt, fixierend und gespannt.

Er lässt die "Beute" langsam näher kommen,
der Jogger denkt, er ist als "Spielzeug" entronnen,
da setzt der Vierbeiner zum Endspurt an
und hängt an Joggers Beinchen dran.

Der Hundemensch ruft heiter: "der will nur spielen",
zwei Hundeaugen festgebissen auf Joggers Hose schielen.
Plötzlich der Hundemensch nicht mehr lacht,
er sieht die blutende Wunde und entgegnet kleinlaut:
"Das hat er noch nie gemacht!"

Tierheimhund, wohin führt dein Weg?

Tierheimhund, wohin führt dein Weg?
Mein Schicksal wohl noch in den Sternen steht.

Tierheimhund, wie fühlst du dich heute?
Einsam und allein,
denn an meinem Zwinger gehen vorbei viele Leute.

Tierheimhund, woran denkst du gerade?
Warte auf meinen Menschen, der mich ließ im Stich.
Warte tagein, tagaus, möchte wieder nach Haus',
möchte einfach nur raus.

Tierheimhund, wo kamst du denn her?
Eure Sprache ist mir nicht gegeben,
meine Vergangenheit zu erraten, fällt euch unsagbar schwer.

Bald wird sich wieder der Tag zum Abend neigen,
meine Herkunft, meine Geschichte
wird für euch immer ein Geheimnis bleiben.

Tierheimhund, wer hat dich zu dem gemacht,
was du heut' bist?

Es war mein Mensch,
der mir das Vertrauen zu euch nahm,
mich abschob, aussetzte, verstoßen hat
und nun einfach vergisst.

"Ramses" - ein vergeudetes Hundeleben am Ende seiner Zeit

Alt und kraftlos,
man dich im Winter über Felder taumelnd fand,
ausgehungert, dein Kot aus Stroh nur bestand.
Einsam, allein und ziellos
liefst du übers schneebedeckte Land,
ausgesetzt, keiner hat dich je gekannt.

Retter haben sich auf den Weg gemacht
und dich an einen Ort für Tiere gebracht.
Dein Körper war ausgetrocknet und schon alt,
wer hat dich so misshandelt, tat dir an die Gewalt?
Wenn man die Hand zum Streicheln hebt,
dein Körper vor Angst zittert und bebt.

Man hat dich zum Sterben "rausgeschmissen",
wer dein Besitzer war, sollte man nicht wissen.
Er hat dein Leben vergeudet, benutzt,
sich feige aus dem Staub gemacht,
deine Seele geraubt, ja beschmutzt.
Du befindest dich am Ende deiner Lebenszeit,
keiner von uns weiß, wann es ist so weit.
Unser Wunsch, dir noch ein wenig Restzeit schenken,
deinen Willen Richtung "Kämpfen & Überleben" lenken.

Ein Mensch ohne Seele hat geraubt dir dein Leben,
für ihn wünschen wir uns, es möge Gerechtigkeit geben.
An seinem Ende soll er einsam sein und spüren den Schmerz,
um zu erfahren, wie du dich hast gefühlt,
mit misshandelter Seele und gebrochenem Herz.

Kinderherzen

Dein Fell ist grau, ein wenig stumpf und matt,
bist ein wenig rund und wirst niemals satt.

Nicht mehr klar, sondern trüb deine Augen sind,
du bist ja eigentlich schon fast blind.

Deine Zähne sind abgenutzt und verbraucht,
die Frische deines Atems ist auch verraucht.

Deine Bewegungen sind langsam und eingeschränkt,
zu viel davon dich an den Rand der Erschöpfung lenkt.

Trotzdem besitzt du etwas, was Menschen magisch anzieht,
so dass der ein oder andere ehrfürchtig vor dir kniet.

Dieser Mensch ist fasziniert von dir,
endlos zärtlich Streicheleinheit und Zuneigung schenkt.

Warum?

Weil diesen Menschen nicht der Blick
unserer verarmten Erwachsenenwelt, sondern nur eines:

ein kleines "Kinderherz" lenkt!

Der "Kampfhund", ein Produkt des Menschen

Der Mensch hat uns geplant und produziert,
gezielt Aggression und Kampfeslust selektiert.

Politiker haben uns den Namen "Kampfhund" gegeben,
wurden in "Kategorien" aufgeteilt,
durften ohne Wesenstest nicht mehr leben.

Der Mensch hat uns für blutige Hundekämpfe benutzt,
unsere Rasse geschändet und unser Image beschmutzt.

Bei Kämpfen sich die Menschen am Grauen ergötzen,
wenn sie blutend uns aufeinander hetzen.

Wetten abschließen, in den Tod uns schicken
und grinsend dabei auf unser Sterben blicken.

Solange Menschen
gezielt fördern die Aggression von uns Hunden,
wird es weiterhin auf beiden Seiten, Mensch & Hund -
eines geben: "Sterben, Leid und Wunden".

Lust am Quälen - noch "Mensch?"

Warum, Mensch, sag,
hast du Lust am Quälen,
Stachelwürger, Schläge und Stromstöße
zu meinem Leben zählen?

Warum, Mensch, sag,
reißt du schmerzhaft an meinem Hals,
wenn ich etwas nicht verstehe oder mache falsch?

Warum, Mensch, sag,
legst du mir ein angeschliffenes Stachelhalsband um,
dessen Schmerz und Wunden ich ertragen muss,
wehrlos und stumm?

Warum, Mensch, sag,
reißt du mich am Würgehalsband hoch,
so dass ich habe Atemnot,
in panischer Angst und Schmerz, denke an meinen Tod?

Warum, Mensch, sag,
feuchtest du mit Wasser meine Halskrause an,
damit der Strom des Elektroschockgerätes besser quälen kann?

Warum, Mensch, sag,
wird die Kante der Hürde auf dem Übungsplatz zu guter Letzt,
damit ich sie nicht berühre, unter Strom gesetzt?

Warum, Mensch, sag,
bist du so wie du bist, mich misshandelst, mich quälst,
ein Mensch wie du
überhaupt zur Kategorie "Menschen" noch zählt?

Warum, Mensch, sag,
muss ich für Pokale wie eine Maschine funktionieren,
nur um "fehlendes Selbstbewusstsein" zu kompensieren?

Warum, Mensch, sag,
muss ich reagieren perfekt,
damit ist deine "krankhafte Profilneurose" gedeckt?

Krank in deinem Innersten musst du wirklich sein,
deshalb möge man dir in deinem nächsten Leben
jenes eines "Sklaven oder Sportgerätes" geben!

Endlose Liebe

Die Liebe der Hunde zu uns Menschen
gleicht einem Ring.

Keiner weiß, wo sie ihren Anfang nahm,
keiner weiß, wann sie enden wird.

Die Liebe der Hunde
zu uns Menschen ist "endlos".

Denken, fühlen

Zu wissen,
was Hunde wirklich denken und fühlen,
was sie im Innersten bewegt,
wird uns niemals gelingen.

Uns bleibt nichts anderes übrig,
als unser Leben lang von ihnen zu lernen.

Jeder ist anders

Jeder deiner Hunde,
die dich in deinem Leben begleiten,
ist einmalig.

Jeder dieser Hunde
wird dir etwas anderes schenken.

Und das,
was du jedem Einzelnen dieser Hunde gibst,
wird bei jedem anders sein.

Der Schatten der Erinnerung

Wenn ich von einem Zimmer ins andere gehe,
gedankenverloren vor deinem Körbchen stehe,
dann höre ich dein Atmen, dein Hecheln
und den Klang deiner Krallen auf dem Parkett.

Am Morgen, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe,
mich umdrehe, deinen Blick treffe,
dann schaust du mich fordernd an:
schmachtend, sabbernd, ein bisschen kokett.

Am Nachmittag, wenn ich zur Haustüre schreite,
deine Leine hängt dort noch in unmittelbarer Reichweite,
ich warte auf dein stürmisches Kommen,
dein Drängen, deine Freude und Luftsprünge:
Ich hätte so gerne mit dir einen Spaziergang unternommen.

Am Abend, wenn ich einsam in unser Hängematte liege,
mich manchmal weinend in den Kurzschlaf wiege,
meine Hand suchend nach deinem weichen Fell greift,
wird mir bitter klar, dass nie mehr
deine warme Zunge über meine Hände streift.

Dann wird mir so unendlich schmerzhaft bewusst,
dass du nicht mehr bei mir bist
und ich als Mensch viel zu früh von dir,
meinem besten Freund -
endgültig Abschied nehmen musst.

Endzeit

Ergraut ist deine Schnauze,
grau sind auch deine Barthaare.
Wo sind sie so schnell hin,
unsere gemeinsamen letzten Jahre ?

In späten Jahren kamst du zu mir,
von Menschen misshandelt und geschunden,
hat es einige Zeit gedauert,
bist du Misstrauen und Angst hast überwunden.

Du hast verschönert die Zeit,
jede Stunde und jeden meiner Tage.
Dein Alter war für mich nie ein Problem,
in keiner Lebenslage.

Weisheit und Würde stand in deinem Blick,
ich denke oft an unsere kurze schöne Zeit zurück.
Alt sein, von Menschen oft als Makel empfunden,
doch sie vergessen, dass jeder diesen Zeitpunkt erreicht,
nach Ablauf der eigenen Lebensrunden.

Dein Gang ist steif geworden, deine Knochen sind alt,
beim Aufstehen hast du sie nicht mehr in der Gewalt.
Du brichst nun oft ein und kommst nicht mehr hoch,
manchmal legst du mir bittend den Kopf in den Schoß.

Und ich spüre, sie ist gekommen: die "Endzeit",
wo ich die schwere Entscheidung treffen muss,
dich zu erlösen und führen zum Lebensabschluss.

Doch an diesen Zeitpunkt mag ich jetzt noch nicht denken,
will dir noch ein wenig lebenswerte Restzeit schenken.
Werde mich wieder für einen alten Freund entscheiden,
um diesen in seiner "Endzeit" zu begleiten.

Copyright: C. Böker, Books on Demand Verlag